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Reaktive Datenbank Zugriffe – eine Einführung

R2DBC

Abstract


Mi. 14:30 - 15:25 Uhr

Klassische JDBC-Verbindungen blockieren den Thread, der DB-Zugriffe über die jeweilige Verbindung
durchführt. Bei länger laufenden Threads entstehen oft Wartezeiten, die dann die Anfragen anderer Prozesse/Threads behindern.

Über asynchrone bzw. reaktive Datenbankverbindungen kann die Zahl der Sperren reduziert werden
und damit die Performanz dank paralleler Zugriffe verbessert werden.

In älteren (Open)JDK-Versionen hatte Oracle dafür ein eigenes API vorgesehen, das leider ab
OpenJDK 12 nicht mehr unterstützt wird. Es gibt jedoch einige vielversprechende Alternativen,
wie bspw. _R2DBC_, das aktuell die bekanntesten Open-Source-Datenbanken unterstützt.

Während des Vortrags wird zunächst auf asynchrone bzw. reaktive Datenbank-Zugriffe und das
dahinter liegende Programmiermodell eingegangen und dabei auch die Vor- und Nachteile gegenüber
dem _klassischen Ansatz_ beleuchtet.

Anhand kleiner Beispiele wird dann erklärt, wie _R2DBC_ in reaktiven Umgebungen wie
_Spring WebFlux_ einsetzen werden kann und wie Frontends — hier
_Angular RxJS_ und ggfs. noch _Spring WebClient_ mit Daten aus der Datenbank versorgt werden
können.

Präsentation
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Johann Milnik

Johann Milnik

aformatik Training & Consulting GmbH & Co. KG

Johann Milnik ist Dipl. Informatiker aus Frankreich.
Seit über 20 Jahren arbeitet er u.a. mit Java.
Zunächst als Entwickler in einer Web-Agentur, dann in der Telekommunikationsbranche.
13 Jahre lang entwickelte er dann Anwenderportale und Workflow-Automatisierungen für die Übersetzungsbranche.
Seit 2018 ist er bei der Firma aformatik Training & Consulting GmbH & Co. KG. als Entwickler und Consultant tätig.